Ein leckeres Stück Kuchen bei der Geburtstagsfeier, ein Schokoriegel zwischendurch und Zucker im Kaffee – keine Frage: Süßes macht glücklich. Aber wussten Sie, dass Zucker tatsächlich am Alterungsprozess der Haut beteiligt ist? Wer sich nun fragt, ob der gelegentliche Griff in die Gummibärchentüte oder das Marmeladenbrot am Morgen Spuren hinterlässt, liegt wissenschaftlich betrachtet gar nicht so falsch. Natürlich wollen wir süße Genüsse nicht schlechtreden, möchten aber für einen Prozess sensibilisieren, der im Inneren Ihrer Haut leise und leider ziemlich konsequent verläuft. Macht Zucker alt? Wir werfen einen Blick auf die sogenannte Glykation.
„Aber ich esse doch gar nicht so viel Süßes“ – ein Satz, den wir bei AIVA in Berlin im Rahmen der Ernährungsberatung nicht selten hören. Doch süß sind nicht nur Schokoriegel und Gummibärchen, Zucker versteckt sich in erstaunlich vielen Alltagsprodukten. Typische Beispiele sind:
Fruchtjoghurts und Trinkjoghurts
Müslis und vermeintlich gesunde Riegel
Smoothies und Fruchtsäfte
Fertigprodukte wie Soßen oder Suppen
Backwaren und Brotaufstriche
industriell verarbeitete Wurst
Dieser „unsichtbare“ Zucker führt über den Tag verteilt häufig zu einem Zuckerkonsum, der über die empfohlenen Mengen hinausgeht. Bei der Frage „Macht Zucker alt?“ geht es also nicht unbedingt um das gelegentliche Dessert oder Stück Kuchen, sondern um die kontinuierliche Belastung im Alltag.
Wir möchten betonen: Zucker ist nicht grundsätzlich ein Feind. Süße Lebensmittel schmecken und Sie dürfen sie auch weiterhin genießen. Dennoch sollte man die Glykation als Faktor der Hautalterung ernst nehmen und auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung achten.
Das heißt: Den gelegentlichen Kuchen und das Eis dürfen Sie sich weiter gönnen – die tägliche Zuckergewohnheit sollten Sie im Blick behalten. Das beginnt oft ganz einfach beim Blick auf den nächsten Einkaufszettel. Gerne unterstützen wir Sie mit unserer Ernährungsberatung.